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Kolumbianischer Tag in Fernost

Mehr als 6000 Teilnehmer beim WORLD INLINE CUP in Incheon zeigen einmal mehr, dass Inline-Skating in Korea ein echter Volkssport ist. Aber auch die Profis waren bei der dritten Station des der weltweiten Serie zahlreich vertreten. Die Sieger des Tages kommen mit Diego Rosero und Cecilia Baena beide aus Kolumbien.


Das Rennen der Herren war von Anfang an durch Höchstspannung bestimmt. Auf der breiten Strecke, ähnlich einer Autobahn, jagte ein Ausreißversuch den nächsten. Insbesondere der Franzose Yann Guyader zog immer wieder das Tempo an und sorgte neben dem starken Küstenwind dafür, dass das Rennen äußerst hart wurde. Nach acht Kilometern gelang einer Zehnergruppe der erste Ausreißversuch – wiederum angeführt von dem Powerslide-Athleten Guyader. Gemeinsam mit dem Neuseeländer Scott Arlidge vom Zepto Skate Team wurde das Tempo so extrem hoch gehalten, dass weitere Fluchtversuch unmöglich wurden. Erst bei Kilometer 30 gelang ein erneuter Ausreißversuch – und wieder hieß der Initiator Yann Guyader. Einzig Diego Rosero (COL) vom Rollerlade World Team konnte ihm folgen und bestimmte von da an die Geschwindigkeit. Vier Kilometer vor dem Ziel konnte der Kolumbianer das Tempo sogar noch einmal so stark erhöhen, dass Guyader nicht mehr folgen konnte. Mit 21 Sekunden Vorsprung vor Guyader erreichte Rosero das Ziel in der fabelhaften Zeit von 54,46 Minuten auf der 38 Kilometer Distanz. Und auch der zweite Rang von Guyader war unangefochten, erst eine knappe Minute später lief die Verfolgergruppe ins Ziel ein, angeführt durch Christian Diaz (COL/ Powerslide Phuzion World Team) vor Inigo Vidondo (ESP/ Marianistas-Rollerblade-Euskadi, Scott Arlidge (NZL/Zepto Skate Team), Jeongo Kang, Michael Wille und Elio Cuncu (ITA/ Powerslide Matter World Team).


Bei den Damen waren es vor allem die kampfstarken Koreanerinnen, die den Teams des WORLD INLINE CUP das Leben schwer machten. Die Koreanerinnen waren – anders als bei den Herren – Team- und Zahlen mäßig weit überlegen. Dennoch ließen sich die favorisierten Powerslide Athletinnen von Beginn an das Zepter nicht aus der Hand nehmen und diktierten das Tempo. Sämtliche Ausreißversuche von Cecilia Baena (COL), Jana Gegner (GER) und Nathalie Barbotin (FRA) wurden jedoch von den Koreanerinnen auf der Stelle gestoppt, so dass die Entscheidung in einem Massensprint fallen musste. Die endlos lange, leicht abfallende Zielgerade stellte noch einmal eine echte Herausforderung nach 38 Kilometern dar. Nathalie Barbotin war es, die den Schlussspurt als erste anzog, in ihrem Windschatten folgten ihre Teamkameradinnen Cecilia Baena und Jana Gegner. Beide ließen den hart attackierenden Koreanerinnen keine Chance und konnten mit den Plätzen eins und zwei einen verdienten Doppelsieg feiern. Nach ihnen reihten sich auf den Plätzen drei bis 15 ausschließlich Koreanerinnen ein, gefolgt von Nathalie Barbotin auf Platz 16, die den Anstrengungen auf der Strecke und insbesondere auf der Zielgeraden Tribut zollen musste.


Vierte Station des WORLD INLINE CUP in Pamplona/Spanien


Trotz der harten Rennen erwartet die Athleten keine Verschnaufpause. Bereits am kommenden Wochenende (30. Mai) folgt die vierte Station der weltweiten Rennserie im spanischen Pamplona. Das große Finale wird nach weiteren Stationen im Rahmen des 36. real,- BERLIN-MARATHON am 19. September ausgetragen.

 

Ergebnisse:

Herren:


1. Diego Rosero

2. Yann Guyader

3. Christian Diaz


Damen:


1. Cecilia Baena

2. Jana Gegner

3. Lee Na Na